Case Study · NUCLEUS
TINA Transport and Installation Aid for Cryostats
Von den Requirements zur technischen Lösung: ein modulares System für den einfachen Ein- und Ausbau sowie den sicheren und vibrationsarmen Transport des NUCLEUS-Kryostaten.
Die Geschichte in fünf Bildern
Von den Randbedingungen zur funktionierenden Lösung

Die Lösung beginnt vor Ort
Transportweg, Zugang und Einbausituation werden aufgenommen. Der etwa 90 cm breite Zugang zur VNS ist ein entscheidendes geometrisches Nadelöhr.

Der direkte Weg ist blockiert
Shielding, Schienen und Installationen unter dem Kryostaten schließen konventionelles Unterfahren oder direktes Heranfahren aus.

TINA entsteht
Aus den Requirements entsteht die Transport and Installation Aid for Cryostats: ein modulares System für Handling, Ein-/Ausbau und Transport.

Ausfahren. Heben. Absenken.
Im TUM-Labor werden horizontales Ausfahren und vertikale Bewegung der Hebeeinheit unter realen Bedingungen erprobt.

Für den realen Transport gebaut
TINA ist für den sicheren und vibrationsarmen Transport des empfindlichen Kryostaten zwischen Laboren ausgelegt.
Vom Requirement zur Engineering-Entscheidung
Die vorhandene Umgebung wurde zunächst aufgenommen und in technische Anforderungen übersetzt. Aus diesen Requirements entstand anschließend die projektspezifische Transport- und Installationslösung.
TINA in Bewegung
Horizontal positionieren. Vertikal bewegen.

Die Hebeeinheit fährt aus dem Grundrahmen heraus und kann über die Shielding-Schienen hinweg positioniert werden.
Der ausfahrende Rahmen bleibt über den bodennahen Strukturen und muss die Schienen nicht überrollen.
Die Hebeeinheit ermöglicht die Aufnahme, das kontrollierte Heben und das Absenken des Kryostaten.
Die Aufnahme kann an unterschiedliche Kryostathöhen und -durchmesser angepasst werden.

Transport & Vibrationsschutz
Nicht nur installieren. Sicher zwischen Laboren bewegen.
TINA wurde auch für den vibrationsarmen Transport des Kryostaten entwickelt. Die Transportfunktion ist deshalb ein konstruktiver Bestandteil des Systems und kein nachträglicher Zusatz.
Die gefederte Lagerung der Bodenrollen bildet eine erste Stufe zur Reduktion von Stößen und Vibrationen während des Transports.
Zusätzliche Alpha-Gel-Vibrationsdämpfer an der Hebeeinheit entkoppeln die Kryostataufnahme in allen drei Raumrichtungen.
Der Kryostat kann aufgenommen, ein- oder ausgebaut und anschließend innerhalb desselben Handlingkonzepts transportiert werden.
Teil der NUCLEUS-Zusammenarbeit
Ein Auftrag innerhalb einer längeren technischen Begleitung
Kryostat sicher verlagern
Planung und Umsetzung der Verlagerung des Kryostatsystems zwischen München und Chooz.
TINA
Requirements aufnehmen, Transport- und Installationslösung entwickeln, bauen und validieren.
Vom Kryostaten zurück ins TUM-Labor
Direkte technische Unterstützung beim späteren Ausbau des Detektors in Chooz.
Scientific Support
Understand. Assess. Solve.
Wenn Standardlösungen nicht zu den tatsächlichen Randbedingungen passen, beginnt die eigentliche Engineering-Aufgabe.

