Referenz · NUCLEUS

Vom Kryostaten zurück ins TUM-Labor

Hands-on-Unterstützung beim Ausbau, bei der Transportvorbereitung und beim Rücktransport des NUCLEUS-Detektors von Chooz nach München.

Einsatz am CNPE de Chooz mit den Reaktorblöcken im Hintergrund

Aufgabe

Detektorausbau & Rücktransport

Ort

CNPE de Chooz, Frankreich

Ziel

TUM-Labor, München

Beitrag

Hands-on Technical Support

Der Einsatz

Von Chooz nach München

Einsatz am CNPE de Chooz

Zwischen den Reaktorblöcken

Very-Near-Site von NUCLEUS mit hohem Antineutrinofluss aus beiden Reaktoren.

NUCLEUS-Labor und experimenteller Aufbau

Der NUCLEUS-Aufbau

Internationales Neutrinoexperiment mit hochempfindlichen kryogenen Detektoren.

Geöffneter Kryostat des NUCLEUS-Experiments

Kryostat geöffnet

Zugang zum empfindlichen Detektorsystem unter den Vorgaben des Kraftwerksstandorts.

Praktische Arbeit direkt am NUCLEUS-Detektor

Arbeit direkt am Detektor

Praktische technische Unterstützung unmittelbar am experimentellen System.

Rücktransport des Detektors zum TUM-Labor

Sicher zurück in München

Detektor ausgebaut, transportfähig vorbereitet und am Zielort sicher übergeben.

Zwischen den Reaktoren Detektor im Kryostaten Zugang schaffen Detektor ausbauen Sicher zurückbringen

Ein außergewöhnlicher Experimentstandort

NUCLEUS wird am Very-Near-Site des CNPE de Chooz installiert. Der Standort liegt zwischen den Reaktorblöcken B1 und B2 und 72 beziehungsweise 102 Meter von den beiden Reaktorkernen entfernt. Dadurch steht am Experiment ein besonders hoher Antineutrinofluss zur Verfügung.

NUCLEUS nutzt diesen Standort, um die kohärente elastische Neutrino-Kern-Streuung mit hochempfindlichen kryogenen Detektoren zu untersuchen. Die Verbindung aus großer Antineutrinoflussdichte und extrem niedrigen Detektionsschwellen ermöglicht die Messung kleinster Kernrückstöße.

Arbeiten im Sicherheitsbereich

Der Zugang zum Experiment und die Arbeiten am Aufbau erfolgen unter den besonderen Vorgaben des Kraftwerksstandorts. Für Scientific Support bedeutete das, die technische Aufgabe sorgfältig vorbereitet und eng abgestimmt in diesem sensiblen Arbeitsumfeld umzusetzen.

Dabei ging es nicht um Unterstützung aus der Distanz. Die Arbeiten fanden unmittelbar am experimentellen System und an einem empfindlichen Detektor statt.

Die konkrete Aufgabe

Der Detektor musste innerhalb des Kryostaten zugänglich gemacht, sorgfältig aus dem experimentellen Aufbau entnommen und für den sicheren Rücktransport nach München vorbereitet werden. Scientific Support unterstützte direkt am System und begleitete die Aufgabe bis zur Übergabe im TUM-Labor.

Was dieser Einsatz zeigt

Die Arbeit im Sicherheitsbereich eines aktiven Kernkraftwerks und unmittelbar an einem empfindlichen wissenschaftlichen Detektorsystem verlangt Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine enge Abstimmung mit dem Projektteam.

Der Einsatz zeigt, dass Scientific Support nicht nur technische Konzepte entwickelt, sondern auch in anspruchsvollen wissenschaftlich-technischen Projektumgebungen praktisch Verantwortung übernehmen kann.

Zugang schaffen. Sorgfältig arbeiten. Sicher zurückbringen.

Längere Zusammenarbeit

Ein konkreter Einsatz innerhalb der NUCLEUS Relocation

Der Besuch in Chooz war kein isolierter Einzelauftrag, sondern Teil einer umfangreicheren technischen Begleitung des NUCLEUS-Projekts durch Scientific Support.

Der hier gezeigte Detektorausbau ergänzt eine längere Zusammenarbeit rund um die sichere Handhabung, den Transport und die Integration des Kryostaten zwischen München und dem Experimentstandort in Chooz.

Scientific Support

Understand. Assess. Solve.

Nicht jede technische Herausforderung passt in eine Standardleistung. Entscheidend ist, die Situation zu verstehen, die Randbedingungen richtig einzuschätzen und die Aufgabe praktisch zu lösen.